Freiburg rudert bei seiner Verpackungssteuer zurück

02. Nov. 2026

Freiburg rudert bei seiner Verpackungssteuer zurück

Freiburg rudert bei seiner #Verpackungssteuer zurück – für uns beim VBUW ist das keine Überraschung, sondern eine Bestätigung unserer Haltung.

Seit Januar 2026 zahlten Gastronomiebetriebe dort 20 Cent bis mehrere Euro Steuer auf Einwegverpackungen und -besteck für Essen und Getränke to go. Jetzt hat der Gemeinderat die Abgabe deutlich zurückgefahren: Ab 2027 gilt sie nur noch für Einweg-Getränke- und Eisbecher. IHK und Dehoga vor Ort hatten die #Bürokratie und die #Belastung vor allem für die Gastronomiebetriebe und Bäckereien kritisiert.

Der VBUW lehnt kommunale Verpackungssteuern grundsätzlich ab. Sie treffen ausgerechnet die Betriebe, die schon mit Energie- und Personalkosten kämpfen, erzeugen Erhebungsaufwand ohne klaren Umweltnutzen und laufen parallel zu bundes- und EU-weiten Instrumenten wie der PPWR und dem Einwegkunststofffonds. Eine zusätzliche kommunale Sonderabgabe ist aus unserer Sicht doppelte Regulierung an der falschen Stelle.

Genau deshalb setzen wir uns aktuell in Berlin aktiv gegen die Einführung einer Verpackungssteuer ein und kämpfen auch in anderen Kommunen dagegen an..

Ist eine Verpackungssteuer auch in Ihrer Kommune im Gespräch? Wir freuen uns über den Austausch.

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